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Erfolgsmomente

Eine Woche bin ich nun in Skopje und es gibt nach einigen turbulenten Tagen zu Beginn erste Erfolge zu feiern:

  1. Bei dm geriet ich in einen mazedonischen Wortwechsel mit einer Verkäuferin, den man fast als Konversation betrachten könnte.
  2. Zum Mittagessen bestellte ich mir – auf mazedonisch – einen Börek mit Käse und Spinat und erhielt ihn ohne Rückfragen.
  3. Ich habe erfolgreich Briefmarken gekauft (was noch mit am Einfachsten war, da es genügte, der Postbeamtin mit den Worten „do Germanija“ meine Briefe in die Hand zu drücken).
  4. Ich besorgte Hustensaft in der Apotheke – selbstverständlich auch auf mazedonisch.
  5. Ich bestellte meinen mazedonischen Lieblingstee („Berg-Tee“) in einem Café – hier muss ich allerdings zugeben, dass die Konversation zu gleichen Teilen aus englischem und mazedonischem Vokabular bestand.
  6. Bei so viel neu erworbenem Wortschatz war es an der Zeit, eine mazedonische Tastatur auf meinem Handy zu installieren, auch das gelang einwandfrei.
  7. Außerdem habe ich mich zum ersten Mal auf dem Weg zu meinem Büro bzw. zu meiner Wohnung durch unzählige kleine Gassen nicht verlaufen. Nicht mal, als es schon dunkel war.

 

Darüber hinaus war der Tag von den üblichen Erfolgen geprägt:

  1. Ich wurde nicht überfahren.
  2. Ich wurde nicht einmal angefahren.
  3. Meine Lungen halten der schmutzigen Ofen- und Abgasluft wacker stand.

 

Außerdem schmilzt der Schnee unaufhörlich und die Sonne lässt sich immer wieder blicken. So soll’s sein.

Die Luftverschmutzung macht mir Sorgen, aber lüften wird ja eh völlig überbewertet...
Die Luftverschmutzung macht mir Sorgen, aber lüften wird ja eh völlig überbewertet…

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