Tapetenwechsel: Auf der Suche nach dem Glück in Frankreich

Im Ausland zu leben ist immer immer ein Abenteuer, aber manchmal ist es einfach nicht das Richtige. Wenn alle Stricke reißen, hilft nur noch der letzte Schritt des Notfallprotokolls: Gehen. Es bringt mir und auch sonst niemandem nichts, sich zu quälen, weil ich beweisen möchte, dass ich tough genug bin, um überall mein Glück zu …

Update aus Mazedonien: Festgefahrener April

In den letzten Wochen ist die Anzahl mazedonischer Flaggen im Stadtzentrum von Skopje und anderen mazedonischen Städten inflationär angestiegen. An Straßenlaternen flattern rot-gelbe-Stofffetzen, an Haustüren kleben Sticker, aus Küchenfenstern hängt die mazedonische Sonne, auf jedem Staatsgebäude weht sie stolz im Wind, die Innenstadt von Bitola ist von Flaggen gesäumt und in Prilep hängt ein rot-gelbes …

Ein Monat und ein bisschen Verdrossenheit

Während sich Mazedonien schwer damit tut, zwei Monate nach den vorangegangenen Parlamentswahlen eine Regierung zu bilden und jeden Tag Artikel mit Überschriften wie „Macedonia in Crisis“ meinen Facebook-Feed mit Drama füttern, sitze ich in meinen Mittagspausen etwas lethargisch in der Sonne und kräusel die Stirn. 

Wenn schon Abenteuer, dann richtig!

Ich hatte mir – als erfahrener Auslandshase – einen Plan für meine ersten Tage in Skopje zurechtgelegt. Am Mittwoch würde mein Praktikum beginnen, also würde ich bereits am Samstag ankommen. Ich hätte Zeit, mich zu akklimatisieren, eine SIM- und eine Buskarte zu besorgen und falls ich einen Kälteschock erleiden sollte, dann hätte ich immer noch …

Zweiter erster Eindruck von Skopje

Mein zweiter erster Eindruck von Skopje war gut. Ich hatte nach einer etwas langen Reise gut ausgeschlafen und die Sonne begleitete mich auf meinem Spaziergang in das Stadtzentrum. Die Wege waren zugefroren und an den Straßenrändern häuften sich Schneehaufen, die das Licht reflektierten. Zwischen zerfallenen Häuserchen tummelten sich aufgeplusterte Katzen. Die Straßenzüge sahen weniger herunter …

Auf zu neuen Ufern, auf nach Mazedonien!

Ich bin aufgeregt. Aufgeregt wie ein kleines Kind, das tanzen und singen und lachen will. Sehr gut aufgeregt also. In einer Woche ist es so weit – es geht auf zu neuen Ufern, auf zu neuen Abenteuern. Für zwei Monate werde ich als Praktikantin im mazedonischen Büro der Friedrich Ebert Stiftung in der Hauptstadt Skopje …