Tag 83: Verwirrende Wetterlage

Ich bin fast 3 Monate in Taiwan und habe lange nicht mehr geschrieben, denn ich lag mit einer Gehirnerschütterung flach. Das einzig Interessante an der Sache war, dass ich ein taiwanesisches Krankenhaus kennen gelernt habe, wo es keinerlei Privatsphäre gibt, alles hektisch und laut ist und aber dennoch wunderbar organisiert ist (bis auf den Umstand, …

Daan Park im Regen

Es ist Herbst. Morgens bin ich aufgewacht und wusste es, denn ich hatte nicht über Nacht die Decke weggekickt und mich über mein Bett ausgestreckt, sondern hatte sie bis zur Nase hochgezogen und mich zusammengerollt. Es hat die letzten Tage viel geregnet, aber irgendwie fühlte es sich noch immer nicht an wie Herbst, wenngleich meine …

Aspekte über Geschichte und politisches Verständnis

Die Wiedervereinigung der zwei chinesischen Republiken und ethnische Chinesen in der ganzen Welt Dieser Text beschäftigt sich mit einem Teil der Chinesisch-Taiwanesischen Geschichte, allerdings ohne akademischen Anspruch, sondern schlicht und ergreifend beruhend auf meiner siebenwöchigen Erfahrung und dem Austausch mit Menschen in diesem wunderbaren, aber politisch sehr kontroversen Land.

Tag 40: Gemütlichkeit

Ich sitze im Park und lasse mir die Herbstsonne ins Gesicht scheinen. Oktoberwetter in Taiwan, habe ich festgestellt, ist wie Aprilwetter in Deutschland: unglaublich unbeständig und ziemlich nass. Die letzten Tage war es schwer, einen Fetzen blauen Himmel zu sehen und meine Mitbewohnerin erklärte seufzend, dass ich mich jetzt daran gewöhnen müsste, bei Regen rauszugehen.

Tag 31: Ein Monat in Taiwan. Eine Bilanz

Ich bin einen Monat in Taiwan – das ging schneller als gedacht – und habe sogar Zeit gefunden, den Campus zu verlassen, um Taipeh zu erkundigen (nur aus der Stadt habe ich es bisher noch nicht geschafft, das hebe ich mir für das lange Wochenende nächste Woche auf). Einige meiner Austauschbekannten hier sind völlig fasziniert, …

Tag 23: Unaufgeregt leben

In Taipeh, habe ich festgestellt, lebt es sich mit Leichtigkeit. Das Leben läuft einfach so dahin, ist unaufgeregt und dennoch spannend. Meine Tagesabläufe sind einander ähnlich, ich habe einige Cafés in die ich immer wieder gehe und Essen, das ich immer wieder esse, aber dennoch wird mir nicht langweilig.

Tag 1: Ankunft und Rückkehr

Es ist ein Uhr nachts, also sieben Uhr abends, und ich kann nicht schlafen. Die Außentemperatur hat sich auf 33 Grad abgekühlt, im Zimmer surrt die Klimaanlage und die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass jede Bewegung in einem Schweißausbruch endet. Ich bin zurück, wieder in Taipeh, Taiwan, aber noch kann ich es nicht richtig fassen, …